
Steckbrief:
Geburtsdatum:
18. Oktober 2000
Farbe:
Blue Classic Tabby
Ynys Witrin Belitis Babylonia - a.k.a. "Truhe"
mag sie: Thunfisch, Wasser plantschen, kuscheln, Laserpointer spielen.
mag sie nicht: Henderl, bürsten, die Néniel, den Staubsuger *huch*
Truhe wurde benannt nach dem gleichnamigen Charakter der Scheibenwelt Saga von Terry Pratchett. Ich liebe seine Bücher wegen ihrem schrägen Humor, und als ich auf diesen Wurf gewartet habe, hab ich - wie so oft - Scheibenwelt gelesen. Truhe war meine Erstgeborene. Und weil ich anfangs dachte sie wäre ein er, nannte ich ihn Truhe. Und als ich dann 2 Wochen später von meinem Tierarzt erfuhr, dass er doch eine sie was, blieb der Name.
Truhe hat den "Fall-tot-um-Blick".
Sie kann das am Besten von all meinen Katzen. Vor allem, wenn Néniel - die sie leider gar nicht mag - den Raum betritt, oder ich ihr die Krallen schneiden will, was ich eh nur alle heilige Zeiten mach - dann setzt sie den auf.
Sie hat das, seit sie ein kleines Kitten war. ;o) Ich find das so lieb, dass ich sie jedes Mal abknutschen könnte, was ihr natürlich super unrecht ist - man hat ja einen Ruf zu verlieren ...
Truhe ist an sich eine sehr ruhige und artige Katze, die keinen Blödsinn macht und kein Essen stielt, nirgendwo raufspringt, wo sie nicht sein darf, keine Kabel anbeisst ... aber sie ist eine gnadenlose Jägerin - wie ihre Schwester K und ihre Mutter gewesen ist. Was sich bewegt, wird gejagt, und sie hat eine Trefferquote von 100%. Egal, wie klein das Viech ist, es muss sterben. Vom fressen der Beute reden wir hier nicht.
Dabei kann dann schon mal was fallen, dass ihren Weg kreuzt. Auch sie benutzt zur Reviervergrößerung die Fenstergitter. Das heißt, sie klettert die Gitter hoch - ebenso wie Néniel und Gucci das machen. Von unten sieht das besonders lustig aus, weil die Katzen scheinbar in der Luft hängen - wie Garfield. Super.
Daher habe ich richtig gute Fenstergitter aus Estrichgitter - die sind zwar nicht besonders schön, aber dafür sehr stabil. Ein Fliegengitter würde hier nicht mehr halten, wenn sich 7 - 10 Kilo Maine Coon daran hochhanteln. *lol*
Die zweite große Leidenschaft der Truhe ist das Wasser: Sie kann stundenlang vor dem Napf sitzen und die Pfoten einweichen.
Da sie sehr viel Fell auf den Pfoten hat dauert das natürlich ein Zeiterl - bis die Pfoten richtig schön durchgeweicht sind. Dann wird das Wasser hinausgesaugt und die Pfote gesäubert. Danach wieder in die Schüssel eingetunkt. Je nach Laune kann sie so einen ganzen Napf in meiner Küche entleeren - besonders lustig findet sie das, wenn ich gerade geputzt habe und Besuch erwarte, oder schnell weg muss - dann kann ich mir sicher sein, dass die Küche geflutet wird ... Ohne Worte.
Ansonsten ist meine Truhe eine unkomplizierte Miez, die sicher in der Kastratenklasse sehr erfolgreich wäre, würde ich sie ausstellen. Truhe ist sehr sensibel und ich denke, ich würde ihr keinen großen Gefallen tun, sie auf eine Ausstellung zu schleppen - muss nicht sein.
Truhe ist eine sehr harmonische Katze, ohne dabei extrem zu sein. Ihr herausragendstes Merkmal ist ihr geschnitten sauberes Profil - sie hat von all meinen Katzen das allerbeste Profil - als wäre der Standard danach geschrieben worden. Sie hat ein schönes kaltes Blau mit einer tollen Fellqualität. Für eine Kätzin hat sie ein hervorragendes Boning.
Sie knotet nie - zum Glück, denn sie verweigert die Bürste. Dafür reisst sie sich kleine Knoten selbst aus dem Fell und sieht immer wie frisch gebadet aus! ;o)
Noch ein paar Bilder von der Truhe ...







